Politische Umbrüche, europaweite Sparpakete, zunehmende Arbeitslosigkeit und Herausforderungen für die gemeinsame Währung - Europa betrifft seine Bürger heute mehr als je zuvor. Doch mit welchen Konzepten und Ideen soll Europa dieser Zukunft begegnen?
Nach den Revolutionen des Arabischen Frühlings stehen viele Länder nun vor einer banaleren und doch nicht einfachen Aufgabe: freie Marktwirtschaften entwickeln, mit gleichen Chancen für alle Bürger. Die Europäische Union hat ihre Unterstützung zugesagt, nun muss über das detaillierte Vorgehen entschieden werden. Am 9. Mai diskutiert das Parlament über die Vorschläge des italienischen Liberaldemokraten Niccoló Rinadi. Vor der Debatte erläutert er seine Pläne.
Während der zweitägigen Plenartagung in Brüssel widmen sich die EU-Abgeordneten den Roaming-Gebühren für Mobilfunkgeräte, diskutieren neue Regeln für die Flughäfen der EU und sprechen über mögliche Hilfen für die Länder des Arabischen Frühlings. Abgestimmt wird auch über einen Entschließungsantrag, der die Hohe Repräsentantin Catherine Ashton dazu auffordert, einen Sondergerichtshof gegen Seepiraterie zu schaffen
Wurde das Geld der europäischen Steuerzahler so ausgeben, wie es die EU-Haushaltsrichtlinien vorsehen? Am Donnerstag entscheiden die Abgeordneten in einer Reihe von Abstimmungen, ob EU-Institutionen wie der Kommission und dem Parlament eine Haushaltsentlastung für das Jahr 2010 zugestanden werden soll.
Diesen Mittwoch und Donnerstag findet das erste Maiplenum in Brüssel statt. Am 9. Mai, dem Europatag, werden die Abgeordneten über die Zukunft der EU debattieren. Niedrigere Roaming-Gebühren, neue Regelungen für europäische Flughäfen, Maßnahmen gegen potenziell gefährliche Arzneimittel, und die Haushaltsentlastung für das Jahr 2010 stehen außerdem auf der Agenda.
Eine der wichtigsten Aufgaben der Abgeordneten des Europäischen Parlaments ist die demokratische Kontrolle aller EU-Institutionen. Aber wie funktioniert das?
Sonia Alfano passt perfekt in die Rolle der Vorsitzenden des neugegründeten EP-Sonderausschusses gegen organisiertes Verbrechen, Korruption und Geldwäsche. Seit der Ermordung ihres Vaters 1993 kämpft die Sizilianerin gegen die Mafia. Im Interview erklärt sie, der Ausschuss müsse, den Justiz- und Ermittlungsbehörden die Mittel bereitzustellen, um erfolgreich gegen die Mafia zu kämpfen.
"Kreatives Europa" heißt der Entwurf für ein neues Programm der Europäischen Kommission für die Kultur- und Kreativbranche. Ende April wurde der Entwurf im Kulturausschuss des Europäischen Parlaments diskutiert. Abgeordnete und Experten begrüßten den Vorschlag, fordern jedoch Nachbesserungen.